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News & Events


Suzuki DF350A

03.08.2017 Aussenbordmotor mit Gegenläufigen Propellern
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Suzuki Marine, ein Technologieführer in leistungsstarken Viertakt-Aussenbordmotoren, freut sich, sein neuestes Modell vorzustellen – den DF350A. Mit 350 PS ist dieser V6-Viertaktmotor der grösste, leistungsstärkste Aussenborder, den Suzuki bislang gebaut hat. Nach drei Jahren Entwicklungsarbeit stellt er einen wesentlichen Meilenstein in Technik und Design dar.


«Wir haben eine Menge Arbeit in diesen neuen Aussenborder gesteckt und sind unheimlich gespannt, wie der Markt auf ihn reagieren wird. Mit grossem Interesse haben wir die Entwicklung zu immer grösseren Booten beobachtet, vor allem, was den Mittelkonsolenmarkt betrifft», so Yasuharu Osawa, Generaldirektor bei Global Marine & Power Products Operation, Suzuki Motor Corporation. «Ausserdem haben wir bei allen Arten von Booten, die früher ausschliesslich mit Heck- oder Innenbordmotoren betrieben wurden, eine zunehmende Präferenz für Aussenbordmotoren beobachtet. Die Zeit ist reif für diesen neuen Aussenborder, und wir sind uns sicher, dass unsere Kunden ihn lieben werden.»
350 PS und ein Verdichtungsverhältnis von 12.0:1
Die Suzuki Techniker packten 350 PS in den Motor und brachten dennoch ein kompaktes, leichtgewichtiges Antriebsaggregat zuwege. Dem ansehnlichen Hubraum von 4.4 Litern steht eine High-Performance-Verdichtungsrate von 12.0:1 gegenüber – die höchste, die je in einem serienmässigen Aussenborder realisiert wurde. Durch eine einzigartige Kombination aus Kühlluftansaugung, doppelten Kraftstoffinjektoren und verstärkten Kolben konnte das Motorklopfen, eine typische Begleiterscheinung hochkomprimierter Motoren, praktisch eliminiert werden. 


Suzuki Direct Air Intake System mit zwei Luftklappen
Die Suzuki Techniker haben ein Luftansaugsystem konstruiert, das den Motor mit reichlich Frischluft versorgt und gleichzeitig Wasser, Sprühwasser und Feuchtigkeit abscheidet. Doppelte Luftklappen unter der Haube sammeln grosse Wassertropfen und die in die Verkleidung eindringende Feuchtigkeit. Bei den Tests konnte so null Wasseraufnahme erreicht werden. Dazu kommt, dass die Temperatur der Ansaugluft durchschnittlich 10 Grad unter der Umgebungstemperatur liegt – das bedeutet für die Brennkammer kühlere, dichtere Luft, die einen leistungsstärkeren Motorzyklus bewirkt. 


Doppelte Einspritzdüsen
Zwei kleinere Einspritzdüsen ermöglichen die präzise Kraftstoffeinspritzung in die Mitte der Brennkammer, wodurch eine aussermittige Verbrennung vermieden wird – ein Hauptgrund für Motorklopfen! Da zudem 100 % des Kraftstoffs auf einmal in den Zylinder eingespritzt werden, kommt es auch zu einer gewissen Abkühlung, die bis zu 3 % zusätzliche klopffreie Leistung bringt. 


Modernste Kolbentechnik
Wenn 350 PS erreicht werden sollen, muss die Oberfläche der Kolben besonders widerstandsfähig sein. Um eine hohe Leistung und ein langes Produktleben zu garantieren, haben die Suzuki Techniker die übliche Hitzebehandlung durch ein «Kugelstrahlverfahren» ersetzt. Die Kugelbestrahlung, ein teureres Verfahren, erzeugt kleine Vertiefungen in der Oberfläche des Kolbens, die den bei der Verbrennung entstehenden Druck gleichmässig verteilen. Ausserdem wurden die Pleuelstangen und die Hardware verstärkt, um den zusätzlichen Lasten standzuhalten. 


Suzuki Dual Prop System
Zwar sind Propeller mit selektiver Drehrichtung keine neue Technologie, doch wurden sie bislang noch nie erfolgreich bei Aussenbordmotoren eingesetzt. Die beiden Propeller des DF350A überzeugen durch drei wesentliche Vorteile: kompakte Grösse, höhere Stabilität und stärkere «Traktion».
Durch die Verteilung der Motorleistung auf sechs anstelle von drei Rotorblättern konnte die Grösse der Zahnräder und des Getriebegehäuses auf ein Minimum beschränkt werden. Das ermöglichte wiederum ein schlankeres, hydrodynamischeres Getriebegehäuse. In vielstündigen Computersimulationen sowie direkt auf dem Wasser bemühten sich die Suzuki Techniker um eine Verringerung des Unterwasserwiderstands, die entscheidend für eine höhere Geschwindigkeit und die Leistung des Bootes ist.
Die gegenläufigen Propeller sorgen für zusätzliche Oberfläche, mehr Stabilität und eine stärkere «Traktion» bzw. mehr «Grip» unter Wasser (ähnlich wie die breiten Slicks von Rennwagen im Vergleich zu normalen Autoreifen). Dies ermöglicht eine aussergewöhnliche Beschleunigung, einen präziseren Richtungsantrieb (ohne Lenkmoment), über den Erwartungen liegende Spitzengeschwindigkeiten und einen unglaublichen Umkehrschub. Das Besondere ist, dass diese Vorteile auch bei schwereren Booten unter voller Beladung mit Kraftstoff, Ausrüstung und Besatzung zur Geltung kommen.


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